Presse
Presseberichte über Statusmeldung
taz
“Ach was, Facebook macht Schleichwerbung für das Buch. Aber in der Geschichte wird Facebook sehr kritisch beleuchtet: Da macht sich schnell eine falsche Vertrautheit breit.”
Hamburger Abendblatt
Burstein (…) schreibt in “Statusmeldung”, eine Art Beziehungs- und Liebesroman, ziemlich kritisch über das Internet. Und das ist noch zahm ausgedrückt: Bursteins Held Julian Kippendorf ist so aktiv im Netz, in Blogs, Chats usw. usf., dass er sich darüber fast verliert.
Er strippt online und gibt alles preis, was ihm auf der Seele liegt. Irgendwann auch seinen Klarnamen.
ORF NÖ
„Als ich die Idee für den Roman hatte, war ich gerade frisch auf Facebook und überwältigt von der Intimitätslawine, mit der ich konfrontiert war“, sagt Burstein im Gespräch mit noe.ORF.at: „Ich habe die Abgründe der sozialen Netzwerke erlebt.“ Der Roman ist eine kritische Auseinandersetzung mit sozialen Netzwerken. „Es gibt keine klare Grenzen zwischen der virtuellen und der realen Welt, die eine hat für die andere Konsequenzen.“
OÖ Nachrichten
Soziale Strukturen wie Freundschaften oder Beziehungen pendeln beinahe unbemerkt zwischen Realität und Konstruktion. Facebook ist erfolgreichster Spieler im Auftritt der „Sozialen Netzwerke“. Wie viel Soziales darin übrig bleibt, weiß Autor Fabian Burstein.
Life Radio
Life Radio Bücher-Expertin Dagmar Hager hat diesen Tipp der
OÖ Buchhändler in ihrer Sendung “Spaß bei der Arbeit” vorgestellt.
3sat Kulturzeit
“Statusmeldung” spiegelt den Zeitgeist wider – alles schnell und unverbindlich. Doch die Figur sollte sich nicht nur auf die Buchform beschränken. “Zuerst ist der Roman in seinem kompletten Konzept entstanden”, so Burstein. “Dann habe ich überlegt, was man rund um diesen Roman bauen kann. Jetzt ist ein Roman mit einer Hauptfigur entstanden, die in sozialen Netzwerken lebt.” Die fiktive Figur Julian Kippendorf tummelt sich tatsächlich im Internet und hat 1700 Freunde auf facebook, 1500 bei twitter. Ob real existent oder erfundene Identität – sich in sozialen Netzwerken zu verschleiern, entspricht dem derzeitigen Trend. Mit echtem Namen registriert zu sein, ist nicht mehr wichtig.
ATV Highlights (22.05.2011)
“Journalist und Autor Fabian Burstein wählte als Handlungsort für seinen ersten Roman die Internetplattform facebook. Die Hauptfigur des Romans Julian Kippendorf , ergreift mitten in einer Lebenskrise die Flucht in die virtuelle Welt des Social Networks, zwischen Kommentaren, Freundschaftsanfragen und Blogeinträgen stellt sich bald die Frage was ist Realität und was Fiktion…”
mdr Sputnik – Popkult
In der Geschichte verschwimmen Fiktion und Realität. Und spätestens wenn Romanfigur Julian Kippendorf im realen facebook mit seinen 2000 Freunden kommuniziert, stellt sich automatisch die Frage: Wie viel Zeit auf Facebook ist wahre Lebenszeit. Julian jedenfalls scheint schon fast ein echtes Leben zu leben.
Die Presse – Schaufenster
Wenn es jemanden gibt, der die Arbeit von dreien auch alleine bewältigen kann, dann ist das Fabian Burstein. Der 29-Jährige arbeitet stets an mindestens drei oder vier Projekten in einem Jahr: Zurzeit arbeitet er am nächsten Roman, schneidet seinen nächsten Film und nimmt ein Musikalbum auf … Aktuelles Buch: Statusmeldung (Labor, 2011), 20 Euro
Worum geht’s? Julian wechselt von der virtuellen Welt in die richtige. Das gibt Ärger.
hr2 – “Das aktuelle Kulturgespräch” mit Alf Haubitz
Mit “Statusmeldungen” hat der junge Wiener Filmemacher und Journalist Fabian Burstein einen selbstbewussten Roman gegen die Fiktionalisierung der eigenen Persönlichkeit in der virtuellen Welt geschrieben.
Ö1
“Es geht darum, eine Geschichte über Vereinsamung, Entfremdung, Vertrauenskrise zu erzählen, und zwar dort, wo all diese Phänomene zuhause sind. Und das sind genau die sozialen Netzwerke”, meint Autor Fabian Burstein. In der Online-Plattform facebook hat der Autor und Musiker Fabian Burstein seinen Debütroman “Statusmeldung” angesiedelt. Einzig über Statusmeldungen, Blog-Einträge und Kommentare entwickelt sich die Handlung. “Die facebook-Form, oder jene der Web-2.0-Ausdrucksmittel, hat einen Vorteil: es ist komplett unverbraucht”, so Burstein. “Das ist für mich spannend, weil ich mir überlege, was gibt es, was noch nicht 10.000 Mal durchgefrühstückt worden ist. Die Verheiratung von genau diesen Formen von Formulierungen und Stilistiken mit dem klassischen Literatursegment, das ist eigentlich weitgehend Neuland.”
“Statusmeldung” kann somit als der erste facebook-Roman der Welt gelten.
Falter
Burstein sitzt jetzt einfach da und redet einnehmend angenehm. Manche sind bei Interviews nervös, andere wollen sich produzieren, viele versuchen, einfach einen guten Eindruck von sich zu hinterlassen. Burstein wirkt, als wäre er mit seinen 28 Jahren schon auf dem besten Weg zum Zenbuddhisten. Der Eindruck, dass ihm so schnell nichts mehr etwas anhaben kann, kommt nicht von ungefähr.
DRADIO WISSEN
Ein gutes Buch benötigt weit mehr als nur 140 Zeichen. Oder nicht? Wie hätte wohl Heinrich Böll seinen Roman “Ansichten eines Clowns” auf 140 Zeichen gekürzt? Oder Theodor Storm seinen “Schimmelreiter” oder Johann Wolfgang von Goethe “Die Leiden des jungen Werther”? Und was halten Autoren, die noch leben und schreiben, vom digitalen Zwitschern?
Fabian Burstein im Gespräch mit Lydia Herms.
FreiePresse Sachsen
“Julian Kippendorf ist 35, mag die Band Blumfeld und den Film ‘Harold und Maude’. Seit Monaten schreibt er bei Facebook, lebhafter als Fabian Burstein, der Kippendorf erfunden hat. Julian Kippendorf ist eine Romanfigur. Bei facebook hat er 2122 Freunde, erheblich mehr als Fabian Burstein. Die Kunstfigur kommt im Internet witziger, pointierter, unterhaltsamer herüber als ihr Autor.”
APA – 24.01.2011
Nach E-Mail-Romanen oder SMS-Literatur beschäftigt sich nun ein heimischer Autor mit dem Phänomen Facebook. In dem am Donnerstag erscheinenden Debütroman “Statusmeldung” des Wiener Journalisten und Filmemachers Fabian Burstein fungiert die Webplattform als Handlungsort des Hauptcharakters Julian Kippendorf. Zusätzlich zum Buch schuf Burstein auch ein real existierendes Facebook-Profil seiner Romanfigur, die er damit virtuell zum Leben erweckte. Im APA-Gespräch brachte der Autor ein wenig Licht in die komplexe Verschränkung aus klassischer Publikation und Web-2.0-Erlebnis.
Futurzone – 24.01.2011
Der Wiener Journalist und Autor Fabian Burstein (28) hat mit “Statusmeldung” ein Buch geschrieben, das als der “erste Facebook-Roman der Welt” beworben wird. Im FUTUREZONE-Interview spricht er über Entfremdung im Web, virtuelle Klotüren und das Erfolgsgeheimnis des Online-Netzwerks.
WIENER
“Der Wiener Filmemacher und Journalist Fabian Burstein, Jahrgang 1982, hat mit „Statusmeldung“ den ersten Facebook- Roman der Welt geschrieben. Das heißt? Ort der Handlung ist die Internet-Plattform, sein Held Julian Kippendorf sucht im Web Trost und Rat. Doch Burstein ließ es damit nicht auf sich beruhen. Er schenkte Julian ein Dasein auf facebook und twitter, ließ den fiktionalen Charakter also (beinahe) Realität werden und auch – einer kreativen Schizophrenie frönend – recht heftig über den Autor herziehen. “Fabian Burstein ist ein voyeuristisches Schwein”, twittert Julian.
Fazit Burstein: „Und was dann abgegangen ist, hat mich selbst überrascht.”
LVZ-Online.de – 23.01.2011
Drama 2.0
Es ist zum Aus-dem-Gebiss-Fahren! Kaum hat man sich mit etwas Neuem angefreundet, ist es schon alt. Hat ein typischer Late Adopter endlich ein Mobiltelefon – schwups, da kehrt sich der Trend um. In Management-Etagen gehört es längst zum guten Ton, dass es in der Hose weder klingelt noch vibriert. Jetzt gibt es den nach Verlagsangaben ersten Facebook-Roman und drum herum eine interaktive Web-2.0-Literatur-Bewegung. Ist das Ende von Facebook also abzusehen?
NEWS – 24.01.2011
‘Details sind intimer als jede Sex-Beichte’: Roman über das Phänomen Facebook
Fernab von Verbindlichkeiten, Erwartungen und Regeln existiert Julian Kippendorf: Nämlich als Pseudonym in Social Networks wie Facebook und Co. Bis er seine Identität offenbart…
Presse – Schaufenster – 27.01.2011
Er selbst hat 426 Freunde auf Facebook. Unter anderem seine eigene Romanfigur. Aber Fabian Burstein beteuert, er nütze das soziale Netzwerk nur für berufliche Zwecke – „Fotos vom Christbaum werden Sie bei mir nicht finden.“ Er hat die Plattform sogar ganz konkret für seinen Beruf verwendet: Burstein hat den „ersten Facebook-Roman“ geschrieben. Da geht es um einen Mann, der „in einer Krisensituation glaubt, in sozialen Medien ein neues Zuhause zu finden.“
Der Westen
Im Netz. Das Ich im Profil: Facebook prägt einen neuen Stil der Selbstdarstellung, der an Selbsterfindung grenzt, findet WAZ-Redakteurin Britta Heidemann. Und findet fünf Gründe, das soziale Netzwerk nicht zu mögen.
OÖ Nachrichten – Interview
Der Filmemacher und Autor Fabian Burstein legt heute mit „Statusmeldung“ den ersten „Facebook“-Roman der Welt vor. Die Handlung spielt sich ausschließlich auf der Web-Plattform ab. Die OÖNachrichten haben mit dem 28-jährigen Wiener gesprochen.
Literaturhaus Wien
Der „Facebook-Roman“ Statusmeldung ist ein Briefroman, in dem nicht Briefe geschrieben werden, in dem nicht einmal mehr E-Mails geschrieben werden, sondern der sich des Kommunikationsmittels des 21. Jahrhunderts bedient: Social Network. Und auch im Social Network des Jahres 2011 schreibt man einander Gedanken, Gefühle, Ereignisse. Teilt einander Sorgen, Probleme, Freuden mit. Als Julian Kippendorf, als JK1975, als Einsamesherz, als Jo Hanna. Dabei ist die wahre Identität viel weniger hinter der virtuellen verborgen, als es im ersten Moment scheint.
me-magazine
“Was für meinen Wirklichkeitsbegriff und damit auch für den Wirklichkeitsbegriff von „Statusmeldung“ die wahrscheinlich wichtigste Erkenntnis ist: dass es für mich keine Trennlinie zwischen „virtueller“ und „realer“ Welt gibt. Die so genannte Virtualität ist längst ein integraler Bestandteil der Realität, der sich in puncto Wirkung, Macht, Verbindlichkeit, Konsequenzen und vieler anderer Facetten nicht abspalten lässt. Genau das scheint aber das Gros der Menschen zu glauben: Dass sie ihr facebook-Ich und ihr physisches Ich strikt voneinander trennen können … dass Nacktfotos vom letzten Saufgelage niemals bis zum Arbeitsplatz vordringen können. Mit genau solchen verhängnisvollen Missverständnissen räumt Julian Kippendorf, die Hauptfigur von „Statusmeldung“, auf drastische Weise auf….”
